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Zimmerin werden – Zehn Vorurteile und Fakten

Berufliche Bildung
Für einige junge Frauen klingt es spannend Zimmerin zu werden. Doch oftmals hören sie von Verwandten und Freunden viele Vorurteile über den Beruf. Hier stehen zehn davon und die Wahrheit darüber.

"Ich will Zimmerin werden!": Wenn junge Frauen das sagen, bekommen sie oft Gegenwind aus der Familie oder dem Bekanntenkreis. Wir klären auf, was hinter den Vorurteilen steckt.

1) „Im Zimmererhandwerk zählt nur Muskelkraft!“
Das befürchten viele junge Frauen. Früher war das bestimmt so. Aber der Beruf hat sich stark geändert und viele Hilfsmittel, wie Kräne oder Gabelstapler, kommen heute zum Einsatz, um schwere Bauteile zu heben, zu bewegen oder zu bearbeiten.
In den Zimmereien sind weniger „starke Kerle“ gefragt, sondern kluge und kreative Köpfe


2) „Als Zimmerin muss man absolut schwindelfrei sein!“
Das ist ein weitverbreiteter Irrglaube. Schließlich gibt es nur wenige Menschen, die komplett schwindelfrei sind. Aber: Als Zimmerer-Azubis kann man Schwindelfreiheit trainieren – das ist wie bei Bergsteigern, die sich mit der Zeit immer mehr zutrauen.

3) „Als Zimmerin muss ich ständig mit Maschinen arbeiten, die total gefährlich sind!“
Der Umgang mit den Maschinen muss tatsächlich trainiert werden. Deshalb wird darauf in der Zimmerer-Lehre großer Wert gelegt. Die Ausbildungsmeister erklären ausführlich, wie man die vielen Schutzeinrichtungen an den Maschinen bedient, Werkstücke sicher führt und so Unfälle verhindert.

Quelle: LIV