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Zimmermeisterin zu sein, ist für mich der schönste Beruf!

Unternehmerin und Zimmermeisterin
Unternehmerin und Zimmermeisterin: Sieglinde Kammerl-Eibl ist bereits mit 23 Jahren in die Geschäftsführung der familieneigenen Zimmerei eingestiegen. Vier Jahrzehnte später spricht sie immer noch begeistert über ihren Beruf.

Sieglinde Kammerl-Eibl (61) wurde 2017 als erste Frau in Bayern mit dem Goldenen Meisterbrief ausgezeichnet. Anlass dafür war: Sie hatte vor 35 Jahren ihre Meisterprüfung gemacht und war seither selbstständig oder in leitender Stellung als Meisterin in der familieneigenen Zimmerei in Frauenberg (Landkreis Regensburg) tätig.
Heute kommt sie immer noch ins Schwärmen, wenn sie über ihren Beruf spricht: „Für mich ist Zimmermeisterin zu sein der schönste Beruf!“

„Ich war als Kind bei meinem Papa auf der Baustelle dabei und das hat mich fasziniert“

Sie möchte junge Frauen dafür begeistern Zimmerin zu werden. Denn: „Das Zimmererhandwerk bietet viel Abwechslung im Arbeitsalltag. Und am Ende eines Arbeitstages wird man belohnt, zum Beispiel mit einem fertigen Dachstuhl oder einer glücklichen Baufamilie, die mit uns ihren Traum vom Eigenheim verwirklicht.“
Für Sieglinde Kammerl-Eibl war schon früh klar, dass sie Zimmerin werden möchte: „Ich war als Kind bei meinem Papa auf der Baustelle dabei und das hat mich sehr fasziniert und geprägt.“ Also begann sie 1976 ihre Ausbildung.
Danach absolvierte sie die Prüfung zur Zimmermeisterin. Und mit nur 23 Jahren, als ihr Vater Johann Kammerl überraschend verstorben war, ist sie in die Geschäftsführung der familieneigenen Zimmerei eingestiegen.

Quelle: Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks