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Zimmerer werden auch in Krisenzeiten gebraucht

Azubis gesucht!
Einige Unternehmen wollen wegen der Corona-Lage ab 1. September 2020 keine Azubis mehr ausbilden. Im Gegensatz dazu suchen die bayerischen Zimmereien auch in Krisenzeiten händeringend nach Auszubildenden, erklärt der Vorsitzende des Berufsbildungsausschusses des Bayerischen Zimmererverbandes Günter Enßlin im Interview.

Herr Enßlin, einige Unternehmen kämpfen derzeit mit der Corona-Krise und wollen sich ab 1. September 2020 aus der Ausbildung zurückziehen. Wie sieht es mit den Zimmereien in Bayern aus? Günter Enßlin: Die Bereitschaft auszubilden, ist bei uns und auch bei den Kollegen ungebremst. Derzeit haben die meisten Betriebe einen Stau an Bauaufträgen. Denn seit einigen Jahren wird immer mehr in Holz gebaut, sowohl im privaten als auch kommunalen Bereich. Und: Eine Handwerksleistung wird auch in Krisen-Zeiten gebraucht! Haben Sie dafür ein Beispiel? Wenn mein Dach undicht oder schadhaft ist, dann muss das vom Zimmerer repariert werden und das so schnell wie möglich. Da spielt die Corona-Lage keine Rolle! Da hat die Automobilindustrie aktuell mehr zu kämpfen.

Quelle: zimmerer-bayern.de